Die Therapie von bösartigen Erkrankungen unterliegt einem raschen Wandel. Täglich werden wissenschaftliche Studien zum Thema Darmkrebs veröffentlicht, die zum Teil neue Erkenntnisse bringen und zu neuen Therapieverfahren führen.
Für Therapeuten und Patienten ist es sehr schwierig, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. So kann es passieren, dass verschiedene Ärzte unterschiedliche Behandlungsempfehlungen abgeben. Als Patient ist man dann verunsichert. Häufig kommt ein Informationsdefizit hinzu, das nicht selten dadurch entsteht, dass den Fragen des Patienten zu wenig Zeit eingeräumt wird. Zum Teil ergeben sich wichtige Fragen des Patienten auch erst nach dem ersten Informationsgespräch.
Im Darmzentrum Chiemgau legen wir sehr viel Wert darauf, immer auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu sein. Dies erreichen wir durch einen strukturierten Fortbildungsplan unserer Mitarbeiter. Alle relevanten Kongresse zum Thema Darmkrebs werden von uns ausgewertet. Zudem messen wir dem Informationsgespräch mit dem Patienten und seinen Angehörigen einen sehr hohen Stellenwert zu. Nur ein informierter Patient kann die erforderlichen Entscheidungen zu seiner Therapie treffen.
Wir bieten daher allen Patienten mit Darmkrebs die Möglichkeit, eine "zweite Meinung" einzuholen - entweder im Rahmen einer Email-Anfrage oder gerne auch im Rahmen eines persönlichen Gesprächstermins. Dabei ist für uns unerheblich, wo sich der Patient therapieren lässt.
Ich möchte eine zweite Meinung einholen.
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